Startseite
  Über...
  Archiv
  Dear Diary
  thinspiration.
  Les Cadeaux
  gute momente..
  ..und schlechte momente.
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/bleusurliledechloe

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
02. Dezember 2007

ich glaube, eigentlich versucht jeder doch bloß, sein leben irgendwie auf die reihe zu bekommen.
manchen bekommen das ohne viel nachzudenken hin, und anderer verbringen den großteil des lebens damit, übers leben nachzudenken.
ich kenne beide seiten, und auch wenn ichs mir nicht eingestehen will; momentan stehe ich auf der schlechten seite. ich kann nicht essen, ich kann nicht lachen, nicht lernen, nicht leben, und gerade jetzt verzweifle ich ein wenig.
und weiß nicht wie ichs ändern kann.
gute miene? mich selbst belügen? versuche ich, ta g für tag. und mit jedem tag wirds schlimmer. aber mies drauf sein, und es zulassen; das geht ja wohl auch nicht,irgendwas muss ich ja tun.
ich weiß nur nicht was.
und ich habe angst.
ich hasse diese phasen des lebens. und ich will mich wieder gut fühlen. und dazu muss ich wohl wieder 46 kg wiegen. ab morgen.

hallo, ana, hallo alltag.

ich habe angst.

 137e8274.jpg picture by hanni-ti

26.November 2007

scheiße.
ich hab echt ein problem. so kanns nicht weitergehen.
wenn nicht ein engel vom himmel fliegt, mir vor die füße fällt und mir hilft, mach ich mich kaputt.
ich kann nicht mehr.
zwei verdammte jahre lang geht das schon.
ich halts nicht mehr aus.
jeden tag aufs neue.
jeden verdammten tag.
und keiner merkt was.
ich mach mich kaputt.
und ich hab so verdammte angst.
angst.
angst.
ich will nicht mehr.
ich will nur noch froh sein.
ich sein. da sein. leben.
und nicht mein leben ruinieren. oder anderen dabei zusehen. man denkt immer, alles wäre in ordnung. und wenn man genauer hinsieht, merkt man erst, mit was für felsen jeder zu kämpfen hat.
nagut.
meine familie, die gab es nie. meine mama wurde vor ihrer hochzeit sitzen gelassen. Hat in kapstadt meinen vater kennengelernt. Viel älter, chirurg, südafrikaner.
dann wäre ich wohl die älteste tochter in einer gut situierten arztfamilie in kapstadt geworden. am meer aufgewachsen. eine familie gehabt.
das war der plan.
stattdessen ist mein vater vor der hochzeit einfach nabgehauen.
meine mama ist zurück nach wien gekommen, hat ihren turnus gemachht. ich war bei aupairmädchen. verschiedenen. kindergarten, ganztagsvolkschule, internat.
und mein ganzes leben lang versuche ich, auf andere normal zu wirken. tue so als ob ich meinen stiefvater mögen würde. dabei verachte ich ihn. sage, ich hätte kontakt zu meinem vater. dabei kenn ich ihn kaum. etc. etc.
ich mache den leuten etwas vor. ich will nicht, dass sie sich sorgen um mich machen. dabei ist es eigentlich verdammt traurig.
seit 2 jahren habe ich keinen tag mehr normal gegessen. entweder nichts oder binge-eating. zwei verdammte jahre lang. dazwischen war ich eine zeit lang sehr dünn, aber jetzt wieder normal. eben nichts oder alles, was im prinzip auf eine "normale" kalorienmenge rauskommt.
und ich kann nicht mehr.
alle leute denken, ich wäre froh. hätte eine nette familie, dabei hab ich nichts. meine freunde sehen mich als lieb, fröhlich, hilfsbereit an. gute schülerin. nette partybegleitung.
dabei hab ich einfach nur angst, mein ganzes leben lang, dass jemand merkt, wer ich wirklich bin.
allein und kaputt.
aber so will ich nicht wirken. das will doch keiner.
also spiel ich lieber allen was vor.
weil man vielleicht wirklich irgendwann zu dem wird, was man sein will. vorgibt zu sein.
und daher nehm ich mir jeden tag aufs neue vor, morgen diät zu halten. joggen zu gehen und nichts zu essen. bis zum nächsten FA, und dann beginnts wieder von vone.

das braucht so unendlich viel kraft und wille, und dabei hab ich doch gar nicht so viel kraft. ih bin doch so schwach und zerbrechlich, eigentlich. eigentlich hab ich doch nur zwei dünne arme, beine, dazwischen ein wenig haut und knochen. wie m. sagt. und f. und l. und d. und r. auch. und m, sowieso.

ich hab so angst. was soll ich denn bloß tun?

26.November 2007

only way to get out of it.

scheiße, ich hab so angst zuzunehmen.
ich hab so angst vor meinem leben.
ich hab so angst vor mir selbst.
so große angst, dass mir jemand dahinterkommen könnte.
hinter das, was ich wirklich bin.
essgestört und ohne familie, liebe, freunde, talente.
einfach nur eine blöde fassade bin ich, und natürlich soll da keiner dahinterschauen können.
darum muss ich mich gefälligst wieder zusammenreißen.
kichern.
lieb sein.
party machen.
stil haben.
DÜNN SEIN.
gute noten schreiben.
ein wenig arrogante attitüde aufbauen, damit mir keiner zu nah kommt.
mein idealbild sein.
ab jetzt.
versprochen.
großes ehrenwort.
es klappt schon.
hoffe ich.

weil plan b gibt es nicht.




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung